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Implantate aus Titan oder Keramik

Zahnimplantate aus Titan gelten weiterhin als der gegenwärtige Goldstandard in der zahnmedizinischen Implantologie. Titan als chemisches Element zählt zu den Leichtmetallen. Das Material hat eine geringe Dichte, zudem ist es dehnbar. Es gehört zu den 10 Elementen, die innerhalb der Erdkruste am häufigsten vorkommen. Der Name des Metalls wurde 1795 vom preußischen Chemiker Heinrich Klaproth vergeben, in Anlehnung an die gleichnamigen Riesen aus der griechischen Mythologie. 

Die Biokompatibilität von Implantaten aus Titan ist in klinischen Studien mehrfach bestätigt worden. Das Material ermöglicht eine gute Osseointegration, sprich ein Verwachsen des Implantats mit dem Kieferknochen. Nur in wenigen Fällen kommt es bei einem Implantat aus Titan zu Unverträglichkeiten oder Überreaktionen. Die Heilungszeit von Titan ist gegenüber Vorgängermaterialien ebenfalls sehr gut. Aufgrund von seiner Dehnbarkeit weist Titan die notwendige Elastizität auf, die beim Zahnersatz für Bruchfestigkeit sorgt. Bei Titanimplantaten wird weiterhin zwischen Reintitan und Titanlegierungen unterschieden. Reintitan ist leicht und elastisch und es wächst schnell in den Kieferknochen ein. Zahnimplantate aus Reintitan sind deutlich kostspieliger, dafür konnte in klinischen Studien eine Metallunverträglichkeit nahezu ausgeschlossen werden. In Titanlegierungen sind auch weitere Metalle enthalten, die zwar für eine bessere Bruchfestigkeit sorgen, dennoch können diese Metalle bei manchen Patienten eine Unverträglichkeit auslösen. 

Eine Alternative zu Zahnimplantaten aus Titan stellen Keramikimplantate dar. Diese werden aus Zirkonoxid angefertigt. Implantate aus Zirkonoxid sind metallfrei. Obwohl Zirkon selbst ein Metall ist, handelt es sich beim Zirkonoxid um eine Metalloxidkeramik. Die Einheilung und die Osseointegration von Zirkonimplantaten sind vergleichbar mit Titanimplantaten. Im Vergleich zu Titan liegen deutlich weniger Ergebnisse aus klinischen Studien zu Keramikimplantaten vor. Somit findet man auch deutlich weniger Fachspezialisten, die Zirkonoxid-Implantate einsetzen können. Die Oberfläche von Keramikimplantaten weist eine geringere Rautiefe auf - in der Praxis führte das in den Anfangszeiten der Zirkonoxid-Implantologie zu einer schlechteren Osseointegration von Keramikimplantaten im Vergleich zu Titan. Inzwischen wird bei den heutigen Zirkonoxid-Implantaten die Oberfläche zusätzlich angeraut. 

Implantate aus Zirkon werden meist aus einem Stück gefertigt. Das heißt, das Zahnimplantat selbst, das die Zahnwurzel ersetzen soll, geht lückenlos in die sichtbare Zahnkrone über. Aufgrund der längeren Einheilzeit und der spezifischen Materialeigenschaften sind Keramikimplantate nicht sofort belastbar. Einige wenige Hersteller bieten inzwischen auch zweiteilige Zirkonimplantate an. Diese Technologie steckt jedoch noch in den Kinderschuhen, so dass noch keine Langzeitergebnisse hierzu vorliegen. Eine spätere Anpassung der Zahnkrone bei einteiligen Zahnimplantate ist nur eingeschränkt möglich. Dennoch haben einteilige Systeme auch Vorteile, zum Beispiel die sogenannte Weichgewebsanlagerung - das Zahnfleisch scheint besser mit Implantaten zu verwachsen, die aus einem Stück gefertigt sind. Die Farbe von Zirkonoxid ist weiß, was bei freiliegenden Hälsen natürlicher wirkt und weniger auffällt. Zuverlässige Spezialisten sind z.B. die Gemeinschaftspraxis Dr. Kaczmareck Dr. Wild , Liane Wiecha.

über mich

Schön, dass Ihr meinen Blog über die Wichtigkeit von Zahnärzten gefunden habt. Mit meinem Wissen möchte ich euch helfen, dass ihr die richtigen Entscheidungen trefft. Ich gehe in regelmäßigen Abständen zum Zahnarzt, da mir die Zahngesundheit sehr wichtig ist. Auch habe ich bemerkt, dass ich durch die Prophylaxe Geld sparen kann. Schon kleinste Veränderungen bemerkt der Arzt und kann gleich die passenden Gegenmaßnahmen einleiten. Daher kommt es zu keinen großen Schäden, die zu hohen Kosten führen. Zusätzlich bekomme ich von meiner Krankenkasse für die Zahnarztbesuche Rabatte auf meine Beiträge, weshalb ich mehr Geld zur Verfügung habe. Welche Gründe noch für den Besuch bei einem Dentisten sprechen, könnt Ihr hier nachlesen.

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